Aller au contenu principal

Invasive Neophyten in der Schweiz

Von den rund 750 gebietsfremden Pflanzenarten, die heute wild in der Schweiz vorkommen, verhalten sich etwa zehn Prozent invasiv: Sie breiten sich unkontrolliertaus, verdrängen einheimische Arten, belasten artenreiche Lebensräume undverursachen Schäden in Landwirtschaft, Infrastruktur und Siedlungsraum. Manche stellen auch für die menschliche Gesundheit ein Risiko dar — durch toxische Inhaltsstoffe, phototoxische Substanzen oder hochallergene Pollen. 

Der gesetzliche Rahmen ist seit September 2024 deutlich verschärft: Die revidierte Freisetzungsverordnung (FrSV) regelt den Umgang mit 53 invasiven Pflanzenartenbzw. -gruppen. Für 22 davon gilt ein vollständiges Umgangsverbot (Anhang 2.1) — diese Arten dürfen weder gepflanzt, verkauft, transportiert noch gepflegt werden. Für weitere 31 Arten besteht ein Inverkehrbringungsverbot (Anhang 2.2): Bestehende Pflanzen in Gärten dürfen zwar behalten, aber nicht mehr weitergegeben oder neuangepflanzt werden. 

Aus dieser Gruppe hebt neobiotasuisse.ch zwölf Arten hervor, die aufgrund ihres Schadenpotenzials, ihrer Verbreitung und ihrer Relevanz für Praxis und Öffentlichkeit besondere Aufmerksamkeit verdienen — das «Problem-Dutzend». Die vorliegende Dokumentation stellt jede dieser Arten in einem einheitlichen Format vor: Porträt, Verbreitung, Risiken und konkrete Handlungsempfehlungen. 

Kennen Sie eine Art, die in dieser Zusammenstellung fehlt? Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.